CNC-Fräsen gilt als eines der am weitesten verbreiteten Bearbeitungsverfahren. Beim Taschenfräsen wird das Material innerhalb einer beliebig definierten, geschlossenen Kontur auf der ebenen Oberfläche eines Werkstücks bis zu einer festgelegten Tiefe abgetragen. Zunächst wird ein Schruppvorgang durchgeführt, um den Großteil des Materials zu entfernen. Anschließend wird die Tasche mit einem Schlichtfräser fertiggestellt. Die meisten industriellen Fräsvorgänge lassen sich mit 2,5-Achs-CNC-Fräsmaschinen realisieren. Diese Art der Bahnsteuerung ermöglicht die Bearbeitung von bis zu 80 % aller mechanischen Bauteile. Da das Taschenfräsen von großer Bedeutung ist, können effektive Verfahren zur Taschenbearbeitung die Bearbeitungszeit und -kosten erheblich reduzieren.
Die meisten CNC-Fräsmaschinen (auch Bearbeitungszentren genannt) sind computergesteuerte Vertikalfräsmaschinen, deren Spindel sich vertikal entlang der Z-Achse bewegen lässt. Dieser zusätzliche Freiheitsgrad ermöglicht ihren Einsatz beim Senkerodieren, Gravieren und der Bearbeitung von 2,5D-Oberflächen wie Reliefskulpturen. In Kombination mit konischen Werkzeugen oder Kugelfräsern verbessert sich die Fräspräzision deutlich, ohne die Geschwindigkeit zu beeinträchtigen. Dies bietet eine kostengünstige Alternative zu den meisten manuellen Gravurarbeiten auf flachen Oberflächen.
Veröffentlichungsdatum: 14. Juli 2023
